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Band: Arkenstone
Titel: Dead Human Resource
Stil: Thrash Metal/ Power Metal

Titel: 10
Spielzeit: 55:15
Band-Link: http://www.myspace.com/arkenstonebob
Das sonnige Heraklion in Griechenland hat sich bis jetzt nicht wirklich auf der Metal-Landkarte platzieren können. Eher ist es Urlaubern bekannt, die im Sommer die Sonne Kretas genießen. Arkenstone könnten mit ihrem Full-Length-Debüt „Dead Human Resource“ nun einen Teil dazu beitragen, das sich dies ändert. Nach zwei Power-Metal-lastigen Demos werfen uns die 5 Griechen nun ein Album vor die Füße, das sich auf Grund der langen Live-Erfahrung in der lokalen Szene Griechenlands und der musikalischen Weiterentwicklung in ein ähnlich aggressives Ungetüm verwandelt hat, wie der Hüne, der uns vom Cover entgegen lächelt.
Der Sound wurzelt tief im Thrash, besonders die 1980er Jahre scheinen besondere Spuren hinterlassen zu haben. Die Gitarren erinnern mal an Metallica, mal an Annihilator. Dieser Sound wird in die Moderne transportiert und ergänzt von immer passenden melodiösen Einschüben. Zudem drückt der erstklassigen Sänger Herck dem Album seinen Stempel auf, der uns auf Konserve die volle Bandbreite von Gesang, Geshoute und mitunter auch Gegrowle (der Anfang von „Psychopath’s Salvation“!!!) präsentiert. Deutsche Vertreter der Zunft können mitunter nicht besser keifen. Auch ein Querverweis in Arkenstones Vita nach Deutschland ist zu finden. Unter der Schirmherrschaft von R.D. Liapakis (Mystic Prophecy) wurde „Dead Human Resource“ in den Music Factory Studios endveredelt. Die Produktion weiß auch durchgehend zu überzeugen, klingt transparent und druckvoll.
In der Summe liefern uns Arkenstone ein grundsolides Modern-Thrash-Album, das der Grundstein für eine Karriere über die Grenzen Griechenlands hinaus sein könnte. Dazu müssten einige Länge im Songwriting ausgebügelt werden. Das sie richtige Knaller schreiben können, zeigen sie ja mit „Psychopath’s Salvation“ (das Highlight, der das gesamte musikalische und sängerische Spektrum in sich vereint, samt toller Backing-Vocals) und mit dem abschließenden Monster „Dead Human Resource“ durchaus eindrucksvoll. An der musikalischen Front gibt es indes rein gar nichts zu mäkeln.
Geneigte Fans können quasi blind zugreifen und somit eine tolle Band auf ihrem Weg nach Oben unterstützen.
Verfasst von Nils
Band: Arkenstone
Titel: Dead Human Resource
Stil: Thrash Metal/ Power Metal

Titel: 10
Spielzeit: 55:15
Band-Link: http://www.myspace.com/arkenstonebob
Das sonnige Heraklion in Griechenland hat sich bis jetzt nicht wirklich auf der Metal-Landkarte platzieren können. Eher ist es Urlaubern bekannt, die im Sommer die Sonne Kretas genießen. Arkenstone könnten mit ihrem Full-Length-Debüt „Dead Human Resource“ nun einen Teil dazu beitragen, das sich dies ändert. Nach zwei Power-Metal-lastigen Demos werfen uns die 5 Griechen nun ein Album vor die Füße, das sich auf Grund der langen Live-Erfahrung in der lokalen Szene Griechenlands und der musikalischen Weiterentwicklung in ein ähnlich aggressives Ungetüm verwandelt hat, wie der Hüne, der uns vom Cover entgegen lächelt.
Der Sound wurzelt tief im Thrash, besonders die 1980er Jahre scheinen besondere Spuren hinterlassen zu haben. Die Gitarren erinnern mal an Metallica, mal an Annihilator. Dieser Sound wird in die Moderne transportiert und ergänzt von immer passenden melodiösen Einschüben. Zudem drückt der erstklassigen Sänger Herck dem Album seinen Stempel auf, der uns auf Konserve die volle Bandbreite von Gesang, Geshoute und mitunter auch Gegrowle (der Anfang von „Psychopath’s Salvation“!!!) präsentiert. Deutsche Vertreter der Zunft können mitunter nicht besser keifen. Auch ein Querverweis in Arkenstones Vita nach Deutschland ist zu finden. Unter der Schirmherrschaft von R.D. Liapakis (Mystic Prophecy) wurde „Dead Human Resource“ in den Music Factory Studios endveredelt. Die Produktion weiß auch durchgehend zu überzeugen, klingt transparent und druckvoll.
In der Summe liefern uns Arkenstone ein grundsolides Modern-Thrash-Album, das der Grundstein für eine Karriere über die Grenzen Griechenlands hinaus sein könnte. Dazu müssten einige Länge im Songwriting ausgebügelt werden. Das sie richtige Knaller schreiben können, zeigen sie ja mit „Psychopath’s Salvation“ (das Highlight, der das gesamte musikalische und sängerische Spektrum in sich vereint, samt toller Backing-Vocals) und mit dem abschließenden Monster „Dead Human Resource“ durchaus eindrucksvoll. An der musikalischen Front gibt es indes rein gar nichts zu mäkeln.
Geneigte Fans können quasi blind zugreifen und somit eine tolle Band auf ihrem Weg nach Oben unterstützen.
Verfasst von Nils
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