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Band: Treibhaus
Titel: Feindbild
Stil: Hardpop

Titel: 11
Spielzeit: 41:39
Band-Link: http://www.treibhaus-sound.de
Treibhaus hatten mich mit ihrer ersten CD aufhorchen lassen. Die tanzbare Musik, die eine Symbiose aus Elektro und Metal darstelltw und mit Refrains gespickt war, die man wochenlang nicht aus dem Ohr bekam, hatte natürlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Um so gespannter war ich auf die neue CD. Schon das Coverartwork und die CD-Aufmachen passen stilistisch gut zu der Musik und bieten damit schon den ersten positiven Eindruck. Gleich mit dem ersten Song fallen einem noch zwei weitere Punkte auf, in denen sich Treibhaus positiv entwickelt haben. Der Sound ist wirklich gut geworden und kommt mit ordentlich Druck aus den Box. Auch hat man hier das Zusammenspiel aus elektronischer Musik und Metal mit harten, rhythmisch stampfenden Gitarren perfektioniert, wodurch man sich sich jetzt auch mehr von Bands wie Rammstein oder Stahlhammer abgrenzt. Im Laufe des Albums wird das noch deutlicher. Es gibt mit „Hass“ sogar einen Song, der nur mit im Hintergrund agierenden Gitarren auskommt und trotzdem seine Wirkung nicht verfehlt. Die Texte sind sicher Geschmackssache, passen meiner Meinung aber gut zur Musik. Zu den Texten gehört natürlich auch ein entsprechender Gesang, der bei Treibhaus auch oft in Sprechgesang vorgetragen wird. Der Gesang ist aber auch gleichzeitig der Schwachpunkt der CD, denn Curt Doernberg setzt hier weniger auf Abwechslung sondern vor allem auf Monotonie, was sicher auch am Spektrum seiner Stimme liegt. Die Tonlage des Sprechgesangs unterscheidet sich selten von der Tonlage des eigentlichen Gesangs, der auf "Feindbild" meist in den Refrains zu Anwendung kommt und dort hätte ich mir öfter einen Ausbruch von der Stimme her gewünscht. Das hätte nicht nur die Refrains eingängiger gemacht, sondern den kompletten Gesang abwechslungsreicher wirken lassen. Einen kleinen Ausbruch gibt es zwar in dieser Richtung, der ging aber völlig in die Hose, denn das "Du bist gegangen" bei dem Song "Retter" finde ich völlig daneben. Es gibt aber auch einen Song, zu dem diese Monotonie im Gesang passt und das ist der oben bereits erwähnte Song "Hass", den ich hier auch mal als Abspieltipp nennen möchte.
Das Fazit zu dieser CD ist, dass sich die Musik, das Songwriting und der Sound durchaus in eine positive Richtung entwickelt haben, diese positiven Eindrücke aber durch den montonen Gesang, der die CD schon nach einigen Songs langweilig wirken lässt, so im Hintertreffen landen, dass ich hier nicht mehr als 3 Punkte vergeben kann.
Verfasst von Headbanger
Band: Treibhaus
Titel: Feindbild
Stil: Hardpop

Titel: 11
Spielzeit: 41:39
Band-Link: http://www.treibhaus-sound.de
Treibhaus hatten mich mit ihrer ersten CD aufhorchen lassen. Die tanzbare Musik, die eine Symbiose aus Elektro und Metal darstelltw und mit Refrains gespickt war, die man wochenlang nicht aus dem Ohr bekam, hatte natürlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Um so gespannter war ich auf die neue CD. Schon das Coverartwork und die CD-Aufmachen passen stilistisch gut zu der Musik und bieten damit schon den ersten positiven Eindruck. Gleich mit dem ersten Song fallen einem noch zwei weitere Punkte auf, in denen sich Treibhaus positiv entwickelt haben. Der Sound ist wirklich gut geworden und kommt mit ordentlich Druck aus den Box. Auch hat man hier das Zusammenspiel aus elektronischer Musik und Metal mit harten, rhythmisch stampfenden Gitarren perfektioniert, wodurch man sich sich jetzt auch mehr von Bands wie Rammstein oder Stahlhammer abgrenzt. Im Laufe des Albums wird das noch deutlicher. Es gibt mit „Hass“ sogar einen Song, der nur mit im Hintergrund agierenden Gitarren auskommt und trotzdem seine Wirkung nicht verfehlt. Die Texte sind sicher Geschmackssache, passen meiner Meinung aber gut zur Musik. Zu den Texten gehört natürlich auch ein entsprechender Gesang, der bei Treibhaus auch oft in Sprechgesang vorgetragen wird. Der Gesang ist aber auch gleichzeitig der Schwachpunkt der CD, denn Curt Doernberg setzt hier weniger auf Abwechslung sondern vor allem auf Monotonie, was sicher auch am Spektrum seiner Stimme liegt. Die Tonlage des Sprechgesangs unterscheidet sich selten von der Tonlage des eigentlichen Gesangs, der auf "Feindbild" meist in den Refrains zu Anwendung kommt und dort hätte ich mir öfter einen Ausbruch von der Stimme her gewünscht. Das hätte nicht nur die Refrains eingängiger gemacht, sondern den kompletten Gesang abwechslungsreicher wirken lassen. Einen kleinen Ausbruch gibt es zwar in dieser Richtung, der ging aber völlig in die Hose, denn das "Du bist gegangen" bei dem Song "Retter" finde ich völlig daneben. Es gibt aber auch einen Song, zu dem diese Monotonie im Gesang passt und das ist der oben bereits erwähnte Song "Hass", den ich hier auch mal als Abspieltipp nennen möchte.
Das Fazit zu dieser CD ist, dass sich die Musik, das Songwriting und der Sound durchaus in eine positive Richtung entwickelt haben, diese positiven Eindrücke aber durch den montonen Gesang, der die CD schon nach einigen Songs langweilig wirken lässt, so im Hintertreffen landen, dass ich hier nicht mehr als 3 Punkte vergeben kann.
Verfasst von Headbanger
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